Die Hoffnung vieler Fans auf eine Wiedervereinigung der beiden ehemaligen „Grey’s Anatomy“-Ikonen Patrick Dempsey und Eric Dane vor der Kamera hat sich leider zerschlagen. Obwohl Dempsey, mittlerweile 60 Jahre alt, alles daran setzte, seinen langjährigen Kollegen für ein gemeinsames Projekt zu gewinnen, machten die gesundheitlichen Umstände einen Strich durch die Rechnung. Während diese Nachricht die Serienwelt bewegt, bietet der Februar 2026 im Streaming-Bereich dennoch Trost in Form von hochkarätigen Neuerscheinungen und fortlaufenden Hits.
Diagnose verhindert geplantes Serien-Comeback
Patrick Dempsey sprach kürzlich ungewohnt offen über den gescheiterten Versuch, Eric Dane für seine neue Serie „Memory of a Killer“ zu engagieren. Der Grund ist tragisch: Die fortschreitende ALS-Erkrankung des 53-jährigen Dane lässt Dreharbeiten in diesem Umfang kaum noch zu. „Wir haben versucht, ihn in ‚Memory of a Killer‘ zu integrieren, aber das Fortschreiten seiner Krankheit machte dies praktisch unmöglich“, erklärte Dempsey im Gespräch mit dem US-Magazin „Parade“. Die beiden Schauspieler stehen zwar weiterhin via Textnachrichten in Kontakt, doch die physischen Realitäten der amyotrophen Lateralsklerose sind unübersehbar.
Dempsey zeigte sich tief betroffen über den Zustand seines Freundes. Es sei herzzerreißend zu sehen, wie schnell die Krankheit den Körper angreift, nicht nur für Dane selbst, sondern auch für dessen Familie. Dennoch beschreibt er Dane als unglaublich mutigen Menschen, der seinen Humor und seine Intelligenz nicht verloren hat. Ein kleiner Lichtblick bleibt jedoch: Dane konnte zumindest für einen Gastauftritt in der Serie „Brilliant Minds“ in Toronto vor der Kamera stehen – eine Leistung, über die sich auch Dempsey sehr freute. Wie ernst die Lage ist, zeigte sich jedoch erst vor wenigen Tagen, als Dane eine Ehrung durch das ALS Network kurzfristig absagen musste. Er hatte seine Diagnose im vergangenen April öffentlich gemacht und betont seither, wie dankbar er für die Unterstützung seiner Familie ist.
Die besten Serienoptionen im Februar 2026
Während Fans also vergeblich auf ein großes gemeinsames Comeback der beiden warten, bietet die Streaming-Landschaft in diesem Monat dennoch reichlich Ablenkung. Amazon Prime Video hat sein Portfolio pünktlich zum Februar 2026 aktualisiert und präsentiert eine Mischung aus neuen Originalen und bewährten Kritikerlieblingen. Wer auf der Suche nach hochwertiger Unterhaltung ist, kommt an der aktuellen Auswahl kaum vorbei.
Ganz oben auf der Beliebtheitsskala steht weiterhin „Fleabag“. Die britische Dramedy mit Phoebe Waller-Bridge hält sich mit ihrer schonungslosen Ehrlichkeit und dem trockenen Humor wacker auf dem Thron der Top-Empfehlungen. Aber auch für Fans von Fantasy und Animation führen kaum Wege an „The Mighty Nein“ und „The Legend of Vox Machina“ vorbei. Beide Formate punkten mit hervorragenden Kritiken und entführen die Zuschauer in die komplexe Welt von Exandria, wobei erstere sich um eine Gruppe von Außenseitern dreht, die ein mächtiges Relikt beschützen müssen. Die Resonanz auf diese animierten Epen ist überwältigend positiv.
Spannung, Crime und Nostalgie
Wer es hingegen bodenständiger und spannungsgeladener mag, dürfte sich über die Rückkehr von Harry Bosch in „Bosch: Legacy“ freuen. Die Serie schlägt das nächste Kapitel in der Karriere des Ermittlers auf und zwingt ihn zur Zusammenarbeit mit seiner einstigen Feindin Honey Chandler. Zudem erweitert „Ballard“ das Universum des Bestsellerautors Michael Connelly. Hier übernimmt Maggie Q die Rolle der Detective Renée Ballard, die im LAPD für Recht und Ordnung sorgt. Ein etwas anderer Krimi wartet mit „Deadloch“: Die Serie verbindet düstere Morde während eines tasmanischen Winterfestivals mit schwarzem Humor und hat sich schnell zum Geheimtipp entwickelt.
Abseits der fiktionalen Dramen wirft die Dokumentation „LuLaRich“ einen kritischen Blick auf das Schneeballsystem eines Bekleidungsunternehmens, während Lizzo in „Watch Out for the Big Grrrls“ Tänzerinnen für ihre Tour sucht. Nostalgiker kommen bei der Neuauflage der kanadischen Comedy-Truppe „The Kids in the Hall“ auf ihre Kosten, die ihren anarchischen Humor erfolgreich in die Gegenwart transportiert haben. Auch das Thema Klassentreffen wird neu interpretiert: In „Class of ’07“ müssen ehemalige Schülerinnen überleben, nachdem eine Flutwelle ihr Wiedersehen jäh unterbrochen hat. Der Februar bietet somit trotz der traurigen Nachrichten aus Hollywood ein vielfältiges Programm für jeden Geschmack.