Millie Bobby Brown: Neues Familienglück und überraschende berufliche Umbrüche

Im Leben von Millie Bobby Brown jagt derzeit ein Meilenstein den nächsten. Während die erfolgreiche Netflix-Serie „Stranger Things“, die sie einst weltberühmt machte, in die finale Staffel startet, hat die 21-Jährige privat längst ein völlig neues Kapitel aufgeschlagen. Bereits im vergangenen August gaben sie und ihr Ehemann Jake Bongiovi, Sohn des Rockmusikers Jon Bon Jovi, völlig überraschend die Adoption einer kleinen Tochter bekannt. Auf der Premiere der fünften Staffel nutzte die Schauspielerin nun die Gelegenheit, ein charmantes Detail aus ihrem frischen Familienalltag preiszugeben.

Ein „Stranger Things“-Star als Patenonkel

Gegenüber dem US-Magazin „Entertainment Tonight“ verriet Brown, dass ihr langjähriger Serienkollege Noah Schnapp die Patenschaft für ihr Kind übernommen hat. Die beiden verbindet seit dem Start von „Stranger Things“ im Jahr 2016 eine besonders enge Freundschaft. Doch nicht nur der Will-Byers-Darsteller ist offenbar völlig vernarrt in den Nachwuchs. Laut Brown zeige sich auch Co-Star Sadie Sink von einer sehr mütterlichen Seite. Generell beobachte die junge Mutter eine faszinierende Verwandlung bei ihren Kollegen, sobald das Baby in der Nähe ist. Plötzlich kämen die weichsten und kuscheligsten Versionen ihrer selbst zum Vorschein – inklusive der obligatorischen Babystimme. Schnapp zeigte sich von seiner neuen Rolle sichtlich berührt. Für ihn sei es die größte Freude und gleichzeitig verrückt zu sehen, wie aus der einst albernen und unschuldigen Freundin eine verheiratete Mutter geworden sei. Er sei schlichtweg unglaublich stolz auf sie.

Strenge Geheimhaltung zum Schutz des Kindes

So offen die Schauspielerin über die Reaktionen ihres Umfelds plaudert, so strikt schirmt sie die Identität ihrer Tochter ab. Der Name der Kleinen bleibt weiterhin ein gut gehütetes Geheimnis. In der Dezember-Ausgabe der britischen „Vogue“ erklärte Brown kürzlich ausführlich, warum ihr diese absolute Privatsphäre so wichtig ist. Sie wolle die Geschichte ihres Kindes unbedingt schützen, bis dieses alt genug sei, um eigene Entscheidungen zu treffen. Erst wenn das Mädchen später vielleicht von sich aus den Wunsch äußere, ins Rampenlicht zu treten, würden ihre Eltern sie dabei unterstützen. Bis dahin sehen Brown und Bongiovi ihre Hauptaufgabe darin, ihr Kind vor genau dieser Öffentlichkeit zu bewahren.

Geplatztes Olympia-Drama bei Netflix

Neben dem harmonischen Familienleben gibt es allerdings auch handfeste Neuigkeiten aus dem Berufsleben der Schauspielerin. Eigentlich sollte Brown in dem prestigeträchtigen Netflix-Sportdrama „Perfect“ die Hauptrolle spielen. Daraus wird nun aber nichts. Wie Insider berichten, hat die Britin das Projekt aufgrund kreativer Differenzen mit den Produzenten kurzerhand verlassen. Der Streamingdienst zog daraufhin offenbar direkt die Reißleine und stampfte den Film komplett ein.

Hintergründe zum gescheiterten Filmprojekt

Geplant war, dass Brown die US-amerikanische Olympia-Turnerin Kerri Strug verkörpert. Strug war 1996 Teil des berühmten „Magnificent Seven“-Teams und sicherte den USA damals mit einem dramatischen Sprung trotz schwer verletztem Knöchel die Goldmedaille. Die Dreharbeiten hätten eigentlich in diesem Sommer beginnen sollen. Das Projekt schien jedoch ohnehin unter keinem guten Stern zu stehen. Schon Anfang des Jahres hatte die ursprünglich vorgesehene Regisseurin Gia Coppola den Film verlassen und ihren Platz für Cate Shortland geräumt. Weder Netflix noch das Management von Millie Bobby Brown wollten sich bislang offiziell zu dem unerwarteten Ausstieg äußern.